Aus Eurem Senf werden konkrete Projekte - für ein zukunftsfähiges Frankfurt.
Unsere Projekte
Tausende Ideen, Visionen und Anregungen haben uns erreicht. Aus diesen Ideen entwickeln wir jetzt konkrete Projekte, die wir mit Parter:innen umsetzen.
Dabei müssen wir uns auf bestimmte Themen konzentrieren - was hat Euch am meisten beschäftigt und wo können wir nachhaltig etwas bewirken? Deshalb arbeiten wir aktuell an sechs sehr unterschiedlichen Projekten.
Hier findet ihr eine Übersicht der Projekte:
Das Haus der Möglichkeiten soll nach dem Vorbild der Oodi Helsinki programmatische und physische Räume schaffen, um aus der Koexistenz der Vielfaltsgruppen in Frankfurt echte Mehrwerte und Konfliktlösungen zu ermöglichen – durch dialogische, interaktive und partizipative Formate. Nach einem erfolgreichen Auftaktworkshop im Januar 2026, wird gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt, an einem Prototyp für ein Programm gearbeitet. Ziel ist, dass Programm 2027 zu starten.
soll ein kulturhistorisch neues Festival werden: offen, smart und kreativ, das aus etablierten Ritualen ausbricht. Es positioniert Frankfurt als kreativen Ort, schafft die Grundlage für Zukunftsbranchen und dient als Ökosystem für Gründungen. Das Festival vermittelt ein Lebensgefühl von Offenheit und Vernetzung. Ziel ist es, internationale Talente anzuziehen und zu zeigen, dass Frankfurt nicht nur Geld, sondern auch sinnvolles, lebenswertes Leben bietet. Zentral ist die Vernetzung: Musik, Performance, Tanz, Design, Lichtkunst und Kulinarik verschmelzen zu einem gemeinsamen Festival – ein Novum in der Frankfurter Kulturlandschaft und ein attraktives Angebot für Festivalbesucher. Vernetzung bedeutet außerdem: Wir holen die Besten nach Frankfurt.
Mit Blick auf die Zukunft Frankfurts stellt sich die Frage welche Inhalte/Aspekte ein Bildungsbegriff beinhalten soll? Für diese Stadt soll ein neuer Bildungsbegriff entstehen, er sollte u.a. darauf abzielen, Menschen zur aktiven Mitgestaltung des Wandels zu befähigen. Aus der Polytechnischen Familie heraus hat die Initiative „Bildung neu denken“ Vorschläge erarbeitet, die Bildung in Frankfurt neu fassen – als Persönlichkeitsentwicklung und Gesellschaftsgestaltung zugleich. Der Bildungsbegriff und mehr wird am 28. April 2026 vorgestellt.
Aufbruch Klimaanpassung
Das Projekt will die Betriebe und Institutionen Frankfurts mobilisieren, ihre Betriebsgebäude und –gelände für die zu erwartenden Extremwetterereignisse (extreme Hitze, Stürme, Niederschläge) resilient anzupassen. Dazu finden Veranstaltungen statt, mehr zur nächsten Veranstaltung findest du hier!
Das so entstehende Netzwerk der „Klimaanpassungswilligen“ soll in dem Projekt kontinuierlich weiter gepflegt und entwickelt werden, so dass langfristig die Extremwetter-Resilienz und Lebensqualität in Frankfurt steigt.
zielt darauf ab, eines der führenden Innovationsökosysteme Deutschlands zu werden, indem sie eine Start-Up Factory mit den Rhein-Main-Universitäten & der Frankfurt School of Finance aufbaut. Ein neuer Futury Fonds III soll regionale Start-Ups und wissenschaftlich fundierte Ausgründungen finanziell unterstützen & in der Region verankern. Bis 2030 sollen über 1.000 Start-Ups gegründet und 500 Millionen Euro Kapital angezogen werden, um die Rhein-Main Region als Innovationsstandort zu stärken.
FNG unterstützt bei der Konzeption der strategischen Zusammenarbeit mit 25+ regionalen Partnern (Unternehmen, Stiftungen, Initiativen), sowie bei der Implementierung geplanter Programme und Intensivierung der Industriekooperationen.
Frankfurt als Gesunde Stadt war einer unserer beliebtesten Visionen der Umfrage . Eine neu gegründete, interdisziplinäre Projektgruppe arbeitet an einem holistischen Ansatz und konkreten Projekten, die die Vision mit Leben füllen und die öffentliche Gesundheit vorantreiben.
Das Zukunfts- festival
Ein erfolgreiches Zukunftsfestival „Frankfurt Next Generation“ liegt hinter uns – aber jetzt geht es erst richtig los!
"Unser Ziel ist es, die vielfältigen Handlungsspielräume der Stadtgesellschaft zu mobilisieren, um die Zukunft gemeinsam und vernetzt zu gestalten – das ist unsere Grundidee." (Volker Mosbrugger)
Das Zukunftsfestival war ein großer Erfolg und brachte zahlreiche spannende Diskussionen und kreative Impulse für die Entwicklung unserer Stadt. Das Event bot eine Plattform, auf der Expertinnen und Experten, Stadtgestalterinnen und -gestalter sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit den Akteur:innen der Initiative Frankfurt Next Generation über die Zukunft Frankfurts nachdachten und zukunftsweisende Ideen erörterten.
So war das Festival ein Ort des Austauschs, der Vernetzung und der Inspiration – und es hat deutlich gemacht, dass die Zukunft Frankfurts aktiv und gemeinschaftlich gestaltet werden kann. Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die dieses besondere, Mut machende Event möglich gemacht und „ihren Senf dazu gegeben“ haben!
Ab jetzt gilt es, konkrete Ideen und Projekte „auf die Straße zu bringen“!
Die wichtigsten Impulse aus dem Zukunftsfestival
Die große Freude am kreativen Denken und Diskutieren über die Zukunft Frankfurts war an beiden Tagen des Zukunftsfestivals mit Händen zu greifen, ebenso wie die Bereitschaft, sich auch weiterhin bei Frankfurt Next Generation zu engagieren. Nachfolgend ein Versuch, die wichtigsten übergeordneten Impulse aus dem Zukunftsfestival kurz zusammenzufassen:
Die Zustimmung zu der Initiative Frankfurt Next Generation war groß und wurde auch durch die anwesenden Politik- und Dezernatsvertreterinnen und –vertreter bekräftigt: Frankfurt braucht eine Bewegung, die Bürgerinnen und Bürger mobilisiert, um gemeinsam über ein zukunftsfähiges Frankfurt in den Bereichen Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt nachzudenken und konkrete Projekte anzupacken. Die wichtige Rolle der tragenden Institutionen (Polytechnische Gesellschaft, Stiftung Polytechnische Gesellschaft, Werte-Stiftung) wurde ebenfalls gewürdigt.
Dabei wurde auch der klare Wunsch geäußert,
die Handlungsspielräume der Zivilgesellschaft UND der Politik stärker zu verbinden,
die „Synergie-Potentiale“ zu nutzen, die sich aus der Vielfalt von Initiativen, Vereinen und anderen zivilgesellschaftlichen Akteure ergeben, und dafür eine Plattform zu entwickeln,
und nicht zuletzt kontinuierlich neue Projektideen aus dieser Plattform heraus aufzugreifen und ggf. in ihrer Umsetzung zu unterstützen.
Nicht zuletzt gab es eine Fülle von wertvollen Anregungen zu Einzelthemen, wie etwa zur Erhöhung der Diversität der FNG-Akteure oder zur Verbesserung der Außendarstellung, der Transparenz oder der Begrifflichkeiten.
Das Zukunftsfestival bot die Möglichkeit, unser Experiment FNG einer kritischen Öffentlichkeit zu präsentieren und Feedback zu bekommen. Was bedeutet dieses Feedback nun für uns?
Wir freuen uns, dass das Potential und die Notwendigkeit der FNG-Initiative gesehen und anerkannt werden. Die Zustimmung und Begeisterung spornt uns an weiterzumachen und uns dabei auch in bisher unbekannte Fahrwasser zu begeben: Bisher haben wir uns vor allem auf die Handlungsspielräume der Zivilgesellschaft konzentriert, der Auftrag, nun auch auf eine stärkere Interaktion und Kooperation mit der Politik hinzuarbeiten, ist angekommen und wird umgesetzt.
Wir wissen, niemand kann alle Probleme alleine lösen – Synergien weiter zu stärken, Vernetzung möglich zu machen und als Plattform für unterschiedlichste Akteure zu dienen, muss FNG leisten können. Dazu sind auf dem Festival neue Projektideen entstanden: Beispielweise die Veranstaltung einer Messe, die allen Frankfurt-zentrierten Initiativen eine Plattform gibt, mit FNG-Akteuren vernetzt und Synergieeffekte ermöglicht.
Trotzdem benötigt es nicht immer komplett neue Ideen - wir sollten und dürfen nach best-practices Ausschau halten und sich wie am Zukunftsfestival von z.B. den Piazza Aperte aus Mailand inspirieren zu lassen. Kennst du noch andere Beispiel, die Frankfurt voranbringen würden?
Auch eure berechtigten Anregungen beeinflussen die weitere Entwicklung von FNG: aktuell arbeiten wir an einer transparenteren Struktur sowie einer größeren Diversität im Gesamtprojekt.
Wie geht es weiter?
Die gute Nachricht ist: Frankfurt Next Generation geht weiter! Neben der Aufarbeitung des Festivals und der Reflektion des bisherigen Prozesses haben wir ganz konkret folgende Aufgaben vor uns:
Kommunikation der Ergebnisse in die Stadtgesellschaft und in den Magistrat
Bereitstellung der Daten und der Frankfurt-Landkarte mit Daten für Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik
Leitungs- + Kommunikations- + Plattformstrukturen aufbauen
Umsetzungsprozess für die Projekte in Gang bringen
Zunächst einmal möchten wir die Fülle der bisherigen Ergebnisse des FNG-Prozesses weiter in die Stadtgesellschaft tragen. Dazu dienen Vorträge bei den verschiedensten Institutionen und unsere FNG-Homepage, die laufend aktualisiert wird. Auch werden wir einen kurzen digitalen Newsletter bereitstellen. Gemäß Euren Wünschen, auch die Politik stärker einzubinden, wollen wir auch den Magistrat informieren und Möglichkeiten der Synergien und Kooperationen ausloten; ein Termin ist beim Oberbürgermeister angefragt.
Alle in den unterschiedlichen Beteiligungsformaten erhobenen Daten wie z.B. die Frankfurt-Karte der schönen, lebenswerten und verbesserungswürdigen Orte, wollen wir so schnell wie möglich für Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik zur Verfügung stellen. Gerade diese Orte verweisen auf Verstätigungs- oder Verbesserungspotentiale und laden zu entsprechenden Ideen und ihren Umsetzungen ein. Du hast daran Interesse? Dann melde dich gerne bei uns!
Unsere Leitungs- und Kommunikationsstruktur müssen angepasst und weiterentwickelt werden, nicht zuletzt aufgrund Eures Feedbacks mit der erweiterten Aufgabenstellung. Hier sind wir schon ein gutes Stück weiter!
Um Vernetzung und Synergien zu schaffen, braucht es eine Plattform. An der Struktur und Umsetzung arbeiten wir intensiv!
Parallel dazu starten wir auch den Umsetzungsprozess für erste konkrete Projekte, die auf den Beteiligungsprozessen aufbauen.
Bitte beachten – ALLES IST WORK IN PROGRESS! FEEDBACK IST ERWÜNSCHT!
Unsere Videogalerie
Hier findet ihr Ausschnitte und ganze Reden unserer verschiedenen Gäste und Initiatoren des Zukunftsfestivals